Manaltheeram Ayurveda Beach Village
Das Kurdorf über dem Fischerstrand
Manaltheeram Ayurveda Beach Village
Ein Palmengarten bedeckt einen Hang an der Malabarküste, dazwischen ducken sich strohgedeckte Cottages, und unterhalb beginnt ein langer Strand, auf dem Fischer ihrem Tagwerk nachgehen. Beach Village nennt sich das Manaltheeram – und trifft damit den Ton: ein geruhsames Kurdorf, in dem niemand zur Eile neigt.
So gelassen sich das Dorf gibt, so gründlich arbeitet seine Medizin: 1992 als zweites Haus der Somatheeram-Gruppe eröffnet, ist das Manaltheeram als NABH-Ayurveda-Hospital akkreditiert und wurde von der indischen Regierung zweimal mit dem National Tourism Award als bestes Ayurveda-Wellness-Center des Landes ausgezeichnet. Die Behandlung folgt den alten Regeln des Ayurveda – das Loslassen stellt sich hier fast von allein ein.
Resort
Gewachsen statt geplant
Als das Manaltheeram entstand, musste die Landschaft nicht weichen: Kein Baum wurde gefällt, die Bungalows fügten sich zwischen die Palmen, die längst da waren. Deshalb wirkt die Anlage bis heute wie ein Garten, in den man ein paar Unterkünfte gestellt hat – und aus dessen Hanglage sich zwischen den Stämmen immer wieder das Meer zeigt. Ein schmaler Weg führt hinab an den Strand; an seinem Ende stehen Liegen und Sonnenschirme im Sand.
Zwischen den Anwendungen lockt der Pool unter Palmen, und als Gast der Somatheeram-Gruppe stehen Ihnen zusätzlich die Becken der beiden Schwesterhäuser offen. Eine Schneiderei, ein kleiner Shop und die Ayurveda-Beautyfarm mit Pflege nach Ihrem Dosha-Typ ergänzen das Angebot; an vielen Abenden gehört die Bühne Tanz- und Musikensembles aus Kerala.
Unterkünfte
Zimmer unterm Strohdach
Die 61 Zimmer des Manaltheeram verteilen sich auf Bauten, wie sie zu dieser Küste gehören: Wände aus Lehmziegeln unter schweren Dächern – eine jahrhundertealte Bauweise, die die Mittagshitze draußen lässt. Fünf Kategorien gibt es: die Standard-Zimmer nahe dem Ayurveda-Center, die runden Garden Cottages als Wahrzeichen der Anlage, Special und Deluxe Cottages in wachsender Meernähe – und die antiken Kerala-Holzhäuser oben am Hang.
Klimatisiert ist jedes Zimmer; ausschalten dürfen Sie jederzeit, dann besorgt der große Deckenventilator die Kühlung. Moskitonetz, WLAN, Telefon, Safe und Bügelbrett finden sich in allen Kategorien, ebenso Tee- und Kaffeekocher und ein Bad mit Föhn, Pflegeprodukten und Badeschlappen. Nur beim Fernseher hält sich das Manaltheeram zurück: In den einfacheren Kategorien fehlt er mit Absicht – erst ab den Special Cottages zieht er ein.
Ayurveda
Die Erfahrung von drei Jahrzehnten
Seit über dreißig Jahren wird im Manaltheeram nach der klassischen Lehre behandelt – von Ärzten, die dem Ort zu einem großen Teil seit 15, manche seit 20 Jahren verbunden sind und wiederkehrende Gäste beim Namen begrüßen. 24 Anwendungsräume zählt das Zentrum, und für die Behandlungen gilt eine feste Ordnung: Therapeutinnen kümmern sich um die Damen, Therapeuten um die Herren. Die verordneten Arzneien kommen täglich frisch aus der Kräutermanufaktur der Gruppe, deren Qualität das indische Gesundheitsministerium regelmäßig prüft.
Zu Beginn steht die ausführliche ärztliche Eingangsuntersuchung, aus der Ihr persönlicher Behandlungs- und Ernährungsplan hervorgeht; in der täglichen Konsultation wird er fortlaufend nachjustiert. Damit dabei nichts verloren geht, übersetzt auf Wunsch eine deutschsprachige Gästebetreuung – kostenlos, auf Italienisch und Französisch übrigens ebenso. Frische Einweg-Wäsche und Baumwoll-Kimonos liegen zu jeder Anwendung bereit.
Kurprogramme
So viel Kur, wie Sie brauchen
Offiziell führt das Manaltheeram neun Kurprogramme; wir haben sie zu drei Kuren zusammengefasst, deren Schwerpunkt Sie nach der ärztlichen Eingangskonsultation festlegen. Den Anfang macht die Ganzheitskur Panchakarma & Rasayana mit rund zwei Behandlungsstunden täglich: als Verjüngungskur bereits ab sieben Nächten buchbar, als gründliche Körperreinigung ab 14 Nächten – oder als Immunisierungskur, die bei 28 Nächten ihr ganzes Potenzial ausschöpft.
Konkreter wird die Spezialkur mit etwa zweieinhalb Stunden pro Tag, wahlweise für Gewichtsreduktion, Schönheitspflege, Rücken-, Hals- und Nackenleiden oder Schuppenflechte. Am tiefsten greift die Intensivkur: rund drei Behandlungsstunden, verteilt über Vor- und Nachmittag, mit dem Schwerpunkt Anti-Stress oder Anti-Aging – bewährt bei Erschöpfung und Burnout-Prävention, Schlafstörungen, Migräne, Beschwerden der Wechseljahre, von Kreislauf und Knochen. Empfohlen sind 14 Nächte, ideal drei Wochen.
Yoga & Meditation
Yoga unter freiem Himmel
Der Yogaplatz des Manaltheeram liegt offen über der Küste, das Wasser immer in Sichtweite. Dreimal am Tag kommt die Gruppe zusammen, aufgeteilt nach Erfahrung: Wer schon lange übt, beginnt in der Frühe, Neulinge starten am Vormittag, Fortgeschrittene folgen am Nachmittag. Auch Meditation und Pranayama-Atemübungen stehen fest im Tagesplan; wer lieber für sich bleibt, nimmt eine Einzelstunde.
Und wer aus der eigenen Praxis mehr machen möchte, kann hier weit gehen: Das Manaltheeram bildet zertifizierte Yogalehrer nach internationalem RYT-Standard aus – in Programmen von 100 bis 500 Stunden, als Intensivkurs in bis zu sechs Wochen zu absolvieren.
Kulinarik
Ein Restaurant ohne Wände
Das Restaurant des Manaltheeram kommt tatsächlich ohne Wände aus: ein Dach über den Tischen, ringsum nichts als Luft und der weite Ausblick aufs Wasser. Bis zu 250 vegetarische Gerichte umfasst das Repertoire der Köche, jedes den Konstitutionstypen Vata, Pitta und Kapha zugeordnet. Was davon auf Ihren Teller kommt, entscheidet der ärztliche Ernährungsplan – der durchaus Spielraum lässt: Je nach Verordnung sind auch Salate, frisch gepresste Säfte, Internationales und sogar Meeresfrüchte erlaubt.
Eine Rarität kommt in der Monsunzeit auf den Tisch: Karkidaka Kanji, der traditionelle Heilporridge Keralas, dem die Lehre in den Regenmonaten besondere Kraft zuschreibt. Nur wenige Resorts pflegen diesen Brauch heute noch. Bei den abendlichen Kochvorführungen schauen Sie der Küchenmannschaft über die Schulter und sammeln genug Handwerkszeug für den heimischen Herd.
Für wen geeignet
Das Meer gehört zur Kur
Das Manaltheeram passt zu Menschen, die bei aller Gründlichkeit der Behandlung nicht auf Sand unter den Füßen verzichten möchten: Der lange Strand unterhalb der Anlage gehört so fest zum Tag wie die morgendliche Anwendung. In aller Offenheit: Das Meer zeigt sich an diesem Küstenabschnitt ursprünglich, zur Monsunzeit läuft kräftige Brandung auf – vor dem Bad lohnt dann ein kurzer Austausch mit dem Lifeguard. Kuren lässt sich ab sieben Nächten ebenso wie über mehrere Wochen bei chronischen Beschwerden, und wer ohne Behandlungen mitreist, ist als Begleitung gern gesehen.
Alleinreisende fühlen sich schnell aufgehoben, denn das Miteinander im Manaltheeram ist familiär und unkompliziert. Kinder reisen ab zwölf Jahren mit, damit die Erholung aller gewahrt bleibt. Für die Hauptsaison von November bis März empfiehlt sich eine Buchung mit gutem Vorlauf.
Lage & Anreise
Südlich von Kovalam
Das Manaltheeram liegt an der Küste von Chowara im Süden Keralas, ein paar Kilometer unterhalb von Kovalam – der bekannte Badeort ist für einen Ausflug schnell erreicht, seine Betriebsamkeit bleibt jedoch außer Hörweite. Vom internationalen Flughafen Trivandrum sind es rund 20 Kilometer; der Transfer ist inklusive und dauert etwa eine halbe Stunde.
Anreisen können Sie an jedem Tag der Woche; die Dauer Ihres Aufenthalts bestimmen Sie ab sieben Nächten selbst.
Umgebung & Freizeit
Der Strand ist erst der Anfang
Kilometerlang erstreckt sich der Sandstrand unterhalb der Anlage – kein herausgeputzter Badestrand, sondern gelebte Küste, an der die Fischer der umliegenden Dörfer morgens ihre Netze sortieren. Ein langer Spaziergang hier gehört zu den unterschätzten Anwendungen des Hauses.
Wer Abwechslung sucht, fährt in die Landeshauptstadt Trivandrum zum berühmten Sri-Padmanabhaswamy-Tempel und über ihre Märkte oder hinauf nach Ponmudi, wo Teeplantagen in kühler Höhenluft liegen; auch der Padmanabhapuram-Palast, einst Sitz der Herrscher von Travancore, lohnt die Fahrt. Und dann sind da noch die Backwaters, Keralas weit verzweigte Wasserwege: Eine Bootstour dorthin arrangiert die Rezeption – ab einer längeren Kurdauer ist sie sogar schon im Preis inbegriffen.
Nachhaltigkeit
Ein Zuhause für die Vechur-Kuh
Das Manaltheeram versteht Naturschutz wörtlich: Auf dem Gelände lebt die Vechur-Kuh, eine der kleinsten Rinderrassen der Welt und in Kerala beinahe verschwunden – hier haben die seltenen Tiere eine Zuflucht gefunden. Auch sonst greift das Resort so behutsam wie möglich in die Natur ein: Gebaut ist alles aus dem, was die Region hergibt, Solarstrom versorgt die Anlage, und die Vielfalt von Flora und Fauna wird auf dem Grundstück wie ringsum gezielt bewahrt.
Die Menschen der Umgebung sind Teil dieses Verständnisses: Der Einkauf bleibt in der Region, ökologischer Landbau wird dort aktiv gefördert, und Bildungsprogramme geben das Wissen um nachhaltiges Wirtschaften an die Gemeinden vor Ort weiter. So trägt jede Kur ein Stück dazu bei, dass dieser Küstenstrich bleibt, wie er ist.
Zimmerkategorien
Fünf Villentypen für jeden Anspruch — von gemütlich bis exklusiv
Die angezeigten Preise basieren auf den aktuellen Listenpreisen und dienen zur Orientierung. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot. Für eine persönliche Beratung erreichen Sie uns auch telefonisch unter 040 63311879.

